Samstag, 25. September 2010

Ab 2900 Meter hat sich dieses Jahr wieder ein Firndeckel halten können.




Wo am Ende des letzten Sommers blankes Eis lag, hat sich ab ca. 2900 Meter ein bescheidener Firndeckel aufgebaut, beziehungsweise halten können. Das wäre dann zukünftig ein Eisnachschub. Leider schmilzt und bricht das nachgeschoben Eis in tieferen Lagen voraussehbar nach wie vor wieder. Ebenso der Permafrost und der damit verbunden Erosion der Felsen mit erhöhtem Steinschlag. Jedes mal wenn ich in bekannten Gebieten unterwegs bin, werden mir die raschen Veränderungen bewusst. Aufstiegsrouten von damals, welch mir Bekannte schildern sind in den Sommermonaten nicht mehr zu begehen. Dafür findet man im locker gewordenen Fels neue Klüfte, die den Schatz der Berge freigeben. Auch auf den darunterliegenden Geröllhalden findet man wieder vermehrt Bergkristalle die noch kein Strahler mitgenommen hat.



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